Aufbaufüllungen im BEMA

Aufbaufüllungen im BEMA

Berechnung von Aufbaufüllungen nach BEMA-Nrn. 13a und 13b max. zweimal je Zahn

Das Vorbereiten eines zerstörten Zahnes zur Aufnahme einer Krone ist nach der BEMA-Nr. 13a oder 13b - unter Angabe der tatsächlichen Füllungslage - abzurechnen.

In begründeten Fällen ist an einem Zahn mehr als eine Aufbaufüllung möglich und abrechenbar. Es besteht Konsens, dass an einem Zahn maximal zwei Aufbaufüllungen einschließlich Zahnhalsfüllung abrechenbar sind.

Voraussetzung hierfür ist, dass die Aufbaufüllungen räumlich voneinander getrennt sind und eine aussagekräftige Dokumentation vorhanden ist.

Die Ummantelung eines konfektionierten Stiftes nach der BEMA-Nr. 18a in Verbindung mit der Festzuschuss-Befund-Nr. 1.4 wird ebenfalls als Aufbaufüllung abgerechnet. Auch hier gilt, dass in Abhängigkeit von der vorhandenen Zahnhartsubstanz, in begründeten Ausnahmefällen maximal zwei räumlich getrennte Aufbaufüllungen möglich und abrechenbar sind.

Bei der Abrechnung ist stets die Begründung (z. B. durch Zahnhartsubstanz räumlich getrennte Aufbaufüllungen) im KZV-internen Feld anzugeben.

Aufbaufüllungen nach BEMA-Nrn. 13a und 13b in Verbindung mit Ziffer 5 (Kennzeichnung)

Bei der EDV-mäßigen Erstellung der Abrechnung sind die BEMA-Nrn. 40 und 41 (Anästhesien) im Feld „Bemerkungen“ mit der Ziffer 5 zu kennzeichnen, wenn diese zur Schmerzausschaltung bei der Versorgung mit Zahnersatz und Zahnkronen erbracht werden.

Röntgenaufnahmen, welche für die Versorgung mit Zahnersatz und Zahnkronen erforderlich sind, sind bei der Abrechnung ebenfalls mit der Ziffer „5“ zu begründen.

Mit der Kennzeichnung „5“ wird also dokumentiert, dass der Zahn nur durch Kronen erhalten werden kann. Ab diesem Zeitpunkt sind an dem Zahn nur noch Aufbaufüllungen nach den BEMA-Nrn. 13a oder 13b möglich.

Aufbaufülllungen nach BEMA-Nrn. 13a und 13b in Verbindung mit BEMA-Nr. 23 (Ekr)

Die BEMA-Nrn. 13c oder 13d (drei- oder mehr als dreiflächige Füllung) sind nicht bei überkronten Zähnen abrechenbar.

Bei einem Zahn, bei dem eine vorhandene Krone abgenommen wird (BEMA-Nr. 23 - Ekr), kann eine neue Füllung nur als Aufbaufüllung mit den BEMA-Nrn. 13a oder 13b abgerechnet werden.