Berechnung einer Socket Preservation

Berechnung einer Socket Preservation

Analoge Berechnung einer Socket Preservation

Im Rahmen einer Socket Preservation wird eine Alveole nach Extraktion oder Explantation mit Knochenersatzmaterial und/oder Eigenknochen aufgefüllt, um das Volumen des Alveolarknochens in Höhe und Breite zu erhalten.

Nachfolgend eine Übersicht zur Berechnung der Maßnahme unter Berücksichtigung der möglichen Materialien, die bei der Durchführung der Socket Preservation zum Einsatz kommen können:

Socket Preservation, je Zahnalveole oder Defekt nach Explantation

Leistungskombination

Berechnung

 
  1. Knochen aus OP-Gebiet

 

  1. Knochenersatzmaterial

 

  1. a) Knochen aus OP-Gebiet + b) Knochenersatzmaterial
 
 
  1. 9090

 

  1. analog

 

  1. 9090 + analog
 
 
  • ggf. zusätzlich Knochen aus getrenntem OP-Gebiet, je Kieferhälfte oder Frontzahnbereich
 
 
  • 9140
 

Beispiel zur analogen Berechnung bei Verwendung eines Kollagenkegels

Geb.-Nr.

Leistung

Honorar 2,3fach

Honorar 3,5fach

9090a

Socket preservation, je Zahnalveole oder Defekt nach Explantation entsprechend GOZ-Nr. 9090 Knochengewinnung, Knochenaufbereitung und –implantation gemäß § 10.4 GOZ

51,74 €

78,74 €

0500

Zuschlag bei nichtstationärer Durchführung von zahnärztlich-chirurgischen Leistungen

Honorar 1,0fach

22,50 €

 

Berechnung OP-Zuschlag in Verbindung mit analogen Positionen

Bestimmten chirurgischen Leistungen in der GOZ/GOÄ sind Zuschläge zugeordnet, die bei ambulanter Durchführung für die erforderliche Bereitstellung von Einrichtungen, Geräten, Personal etc. berechnet werden können.
 

  • Dieser Zuschlag ist bei der Analogberechnung zu berücksichtigen, wenn die Analogberechnung für eine chirurgische Leistung erfolgt.
  • Erfolgt die Analogberechnung dagegen für eine nicht chirurgische Leistung, können diese Zuschläge nicht berechnet werden.