AU bei Fernbehandlungen

AU bei Fernbehandlungen

AU bei Fernbehandlungen: G-BA nimmt Beratungen auf

Ärztinnen und Ärzten sollen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen in geeigneten Fällen künftig auch im Rahmen einer ausschließlichen Fernbehandlung ausstellen dürfen.

So sieht es der Gesetzgeber im Digitale-Versorgung-und-Pflege-Modernisierungsgesetz – DVPMG vor, das am 9. Juni 2021 in weiten Teilen in Kraft trat.

Wie und unter welchen Voraussetzungen dies möglich wird, dazu hat der G-BA jetzt die Beratungen aufgenommen.

In § 92 Absatz 4a SGB V ist Folgendes festgelegt: Im Falle der erstmaligen Feststellung der Arbeitsunfähigkeit im Rahmen der ausschließlichen Fernbehandlung darf eine Arbeitsunfähigkeit längstens für 3 Kalendertage bescheinigt werden. Ohne eine Präsenzuntersuchung darf sie zudem nicht verlängert werden.

Spätestens bis Dezember 2021 wird der G-BA die Details festlegen. Wie das Instrument in der Versorgung wirkt soll er künftig alle zwei Jahre an den Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages berichten. Gewerkschaften und Arbeitsgeberverbände werden Gelegenheit zur Stellungnahme haben.


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